Geschichte der Schaltbau Gruppe

1929 – mit dem Börsenkrach an der New Yorker Wall Street begann die Weltwirtschaftskrise. Die Ereignisse im Gründungsjahr der Schaltbau GmbH gaben wohl kaum Anlass zu Optimismus. Doch das junge Münchner Unternehmen konnte sich trotz der schwierigen Umstände von einem kleinen Hersteller von Eisenbahn-Schaltungen mit 12 Mitarbeitern zu einem bedeutenden globalen Unternehmen für Verkehrstechnik entwickeln.

2015

Schaltbau übernimmt den italienischen Bahnzulieferer SPII, einen Spezialisten für Fahrschalter, Führerstandausrüstungen und Automatisierungslösungen. Außerdem werden die Anteile an Albatros auf rund 92 % aufgestockt. Die Schaltbau Gruppe ist durch die Integration von Albatros künftig in der Lage, den Bahnsystemhäusern Lösungen für die Kontrolle und Überwachung von Zügen sowie deren Kommunikation mit stationärer Sicherheits- und Leittechnik anzubieten. Schaltbau Bode übernimmt die britische Beteiligung RDS vollständig.

2014

Schaltbau übernimmt den spanischen Bahnzulieferer Alte Technologies und erweitert damit das Produktspektrum um Sanitärsysteme und Klimaanlagen. Gleichzeitig erwirbt Schaltbau einen Minderheitsanteil an der Alte-Muttergesellschaft Albatros, die Passagiersicherheits- und -informationssysteme sowie Stromrichter für Schienenfahrzeuge herstellt. Schaltbau Bode übernimmt die polnische Beteiligung RAWAG vollständig.

2012

Die Schaltbau Pintsch Gruppe übernimmt die Tiefenbach GmbH in Sprockhövel, einen Hersteller von Rangier- und Signaltechnik. Schaltbau Bode erwirbt die Werner Kircher GmbH in Ahnatal, einen auf die Herstellung von Zustiegssystemen spezialisierten Gerätebauer.

2011

Schaltbau Bode erwirbt 25 % der Gesellschaftsanteile an Rail Door Solutions Ltd. (RDS) in Milton Keynes, Großbritannien, die auf Neubau, Modernisierung, Reparatur und Wartung von Türsystemen für Schienenfahrzeuge spezialisiert ist, und baut damit das Servicegeschäft deutlich aus.

2010

Schaltbau Bode erwirbt die Bode Corporation in Spartanburg, South Carolina, USA, zurück, um die Expansion im nordamerikanischen Markt voranzutreiben.

2008

Die Schaltbau GmbH übernimmt die britische Machine Electrics in Bredbury bei Manchester, die elektromechanische Komponenten für Industrieapplikationen fertigt und vertreibt. Machine Electrics war bereits zuvor als Distributor im Sektor Flurförderzeuge für Schaltbau in Großbritannien tätig.

2007

Die Schaltbau Pintsch Gruppe erwirbt die Bubenzer-Gruppe aus Kirchen, einen führenden Hersteller von Industriebremsen für Containerkräne und Windkraftanlagen. Mit übernommen wurden die Tochtergesellschaften in den USA und Malaysia.

2005

Schaltbau Bode erweitert ihr internationales Engagement und erwirbt eine 20%ige Beteiligung an der polnischen Rawicka Fabryka Wyposazenia Wagonów Sp.z.o.o. (RAWAG), nachdem die beiden Firmen bereits seit 1993 partnerschaftlich zusammengearbeitet haben. RAWAG fertigt Türen, Fenster und Inneneinrichtung für Busse und Bahnen.

2000

Die Schaltbau AG firmiert in Schaltbau Holding AG um. Die Schaltbau GmbH wird ausgegliedert.

1995

Durch die Übernahme des Türsystemherstellers Bode aus Kassel erweitert Schaltbau ihr Angebot für Bahnverkehrstechnik deutlich. Gleichzeitig dringt Schaltbau in den Markt für Busausrüstungen und Automotive vor.

1994

Die Aktien der Schaltbau AG werden am regulierten Markt der Börsen München und Frankfurt eingeführt. Durch den Abschluss eines Joint-Venture-Vertrages mit einem chinesischen Bahnverkehrstechnik-Hersteller wird der Einstieg in den Wachstumsmarkt China vorbereitet.

1992

Schaltbau wird von der Berliner Elektro Holding AG übernommen und in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

1987

Mit Pintsch Bamag aus Dinslaken wird ein Unternehmen erworben, das mit Bahnübergangsanlagen und Energieversorgungssystemen sowohl in der stationären als auch in der mobilen Bahnverkehrstechnik tätig ist.

1979

Schaltbau internationalisiert seine Verkehrstechnikaktivitäten durch den Erwerb von Techniques d’Automatisme in Paris.

1974

Schaltbau übernimmt das Montagewerk Velden/Vils.

1972

Das neue Werk Aldersbach nimmt die Fertigung auf.

1956

Schaltbau erschließt den Investitionsgütermarkt mit Steckverbindern, Schaltelementen und Schaltgeräten.

1936

Schaltbau wird Beteiligungsgesellschaft der GHH Gutehoffnungshütte, dem heutigen MAN-Konzern.

1929

Die Schaltbau GmbH wird in München gegründet. Das Unternehmen entwickelt, produziert und vertreibt Schalt- und Heizgeräte für die Bahn.